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| Die Gruppe der Kanarischen Inseln besteht aus 7 größeren Haupt- und 6 kleineren Nebeninseln bzw. Felsenriffen und erstreckt sich mit einer Gesamtgröße von ca. 7500 Quadratkilometer ca.500 km von Ost nach West und mehr als 200 km von Nord nach Süd. Lanzarote, die am weitesten nordöstlich gelegene Insel des Archipels, nur 125 km vom afrikanischen Festland entfernt, ist mit einer Gesamtfläche von 795 Quadratkilometer die viertgrößte der Kanarischen Inseln. Lanzarote ist die wohl eigenwilligste der Kanarischen Inseln, sie zeigt sich fremdartig, bizarr, vergleichbar mit einer Mondlandschaft. Keine Grünflächen, kaum Bäume, viel schwarze und rotbraune Lavamasse, Felder mit unzähligen, scharfkantigen Lavabrocken. In dieser Landschaft gibt es nur wenige Orte, an denen sich der Mensch Lebensräume und Wohnorte geschaffen hat und die Natur in ständiger und harter Arbeit kultiviert. ![]() Landwirtschaft, Weinbau. Die Bauern müssen sich ihre Felder und Weinberge in den unwegsamen Lavafeldern anlegen und diese in Handarbeit kultivieren. Die Vorteile des feinen Lavagesteins (Picon) in der ungeheuren Speicherfähigkeit der Nachtfeuchtigheit erlaubt es, gute Weine anzubauen. Gegen den ständigen Wind als Schutz für die Weinstöcke müssen Steinmauern aus Lavasteinen gebaut werden. Die Pflanzen stehen in trichterförmigen Löchern, die einmal Windschutz und zum andern Halt für die Feuchtigkeit der Nacht bieten. Diese Weinfelder sind wiederum eine Sehenswürdigkeit und ganz typisch für die Insel. Speziell die Weinstraße "La Geria" (zwischen Yaiza und Tinajo) ist ein landschaftliches Erlebnis, das Sie sich unbedingt virtuell und natürlich live vor Ort ansehen müssen. Aber auch große Zwiebeln, sonnensaftige Tomaten, kräftiger Knoblauch und andere Gemüsesorten, wie die typischen und einmalig schmackhaften Lanzarote-Kartoffeln - auch "papas" genannt - gedeihen sehr gut, wenn auch nur in begrenzten Mengen. ![]() ![]() ![]() |
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| Lanzarote wurde stark geprägt durch die großen Vulkanausbrüche des 18. Jahrhunderts. Von 1730 bis 1736 spuckte die Erde fast ununterbrochen Feuer aus. Die Lavamassen begruben ein Drittel der gesamten Insel unter sich. Ganze Dörfer verschwanden, einst fruchtbares Ackerland wurde von meterhoher Lavaasche bedeckt. Zu dieser Zeit entstanden die Montañas del Fuego (die Feuerberge Lanzarotes). Auf über 50 Quadratkilometer haben sich in den 6 Jahren über 30 Vulkane gebildet. 1974 wurde das Gebiet der Feuerberge zum Nationalpark "Parque Nacional de Timanfaya" erklärt. Die Besichtigung des Parkes ist ein absolutes Muß für jeden Lanzarote-Besucher. Hier kommt man noch mit den Urgewalten der Erde, dem Feuer aus dem Inneren hautnah in Berührung. Hier meint man, mitten in erst gestern erstarrten Gesteinsmassen zu stehen. Es scheint, auch die Zeit ist auf Lanzarote stehengeblieben und mit ihr die fließende und brüchige Lavasteinmasse. César Manrique. Es ist unmöglich, von traditioneller Architektur auf Lanzarote zu sprechen, ohne César Manrique zu erwähnen. Der Künstler entwarf viele Bauwerke, die heute Beispiele für gelungene Integration von Architektur in die einzigartige Natur der Insel sind. Aber auch viele Kunstwerke, Bilder, Plastiken und schöne Gärten schaffte César Manrique auf Lanzarote. Das Klima. Aufgrund der Lage von Lanzarote im Atlantik wird das Klima der Kanarischen Inseln (auch Inseln des ewigen Frühlings genannt) beherrscht durch den regelmäßigen Nordost-Passat und dem warmen Kanarenstrom. Beide Komponenten sorgen mit ihrer ausgleichenden Wirkung das ganze Jahr über für frühlingshafte Temperaturen und sehr angenehmes Klima. Auf Lanzarote herrscht das ganze Jahr über eine Durchschnittstemperatur von 20 Grad Celsius. ![]() Die Sonne und ihre Kraft Unterschätzen Sie nicht die Intensität der UV Sonnenstrahlen - besonders wenn Sie nicht daran gewöhnt sind! Auf Lanzarote herrschen meistens sehr hohe bis extreme UV Werte. (siehe unten) Gegen Sonnenbrand und Sonnenstich helfen leichte, luftige Kopfbedeckung, sehr gute Schutzcreme mit hohem Sonnenfaktor und schattige Plätze, wenngleich diese nicht immer leicht zu finden sind auf Lanzarote. Am besten tragen Sie UV-Sonnenschutzkleidung, wenn Sie länger unter der Sonne gehen, fahren oder sich bewegen. Vor allem mittags zeigt die Sonne ihre volle Kraft - und Sie merken es gar nicht, wenn der Wind kühl über Ihre Haut streicht! Selbst durch Wolken und leichte Kleidung dringt noch genug UV-Licht, um einen Sonnenbrand und Hautschäden zu verursachen. Also bitte auf keinen Fall einfach nach Ankunft am Strand "braten" - Das kann gefährliche Dauer-Folgen für Sie und besonders für Ihre Kinder haben. Link-Tipp: |
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